Um was geht es bei Begegnungszonen und Shared Space?

Wir alle wünschen uns lebendige und lebenswerte Städte und Dörfer. Dazu gehören attraktive Wohnstandorte und als eine wichtige Voraussetzung dafür, öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität. Shared Space ist ein Konzept mit dem sich die vielfachen Nutzungsansprüche an den öffentlichen Raum gut vereinen lassen. Die Idee ist jedoch für viele neu, es gibt offene Fragen bei der Umsetzung und z.T. stößt die Idee in der Praxis auch auf Misstrauen.

Welche Möglichkeiten bietet dagegen eine gemeinsame, vielseitigere Nutzung der Straßenräume bei geringeren Geschwindigkeiten von 20 bis 30 km/h ? Darüber will das Netzwerk Shared Space informieren!

Wer steckt dahinter?

Das Netzwerk Shared Space ist ein Zusammenschluss von Kommunen, Planer/inne/n und weiteren Interessierten, das ein besseres Miteinander im öffentlichen Raum erreichen will. Dazu sollen Konzepte wie Shared Space, Begegnungszonen und verkehrsberuhigte Bereiche diskutiert, bekannt gemacht und weiter verbreitet werden. Das Netzwerk will Wissen über diese Konzepte sammeln und verfügbar machen, den fachlichen Austausch fördern und mit Fortbildungen und Publikationen für eine bessere Stadtgestaltung und eine Mobilitätskultur werben, die die Bedürfnisse aller Nutzer/in­nen in den Mittelpunkt stellt.

Träger des Netzwerks sind Fachverbände, derzeit:

  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC)
  • Fachverband Fußverkehr Deutschland (FUSS) e.V.
  • Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V.
  • Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.,

Es wird von weiteren Organisationen unterstützt. Ein Lenkungskreis berät und entscheidet in Abstimmung mit Trägern und Unterstützern über wichtige Aktivitäten und die Weiterentwicklung des Netzwerks. Mitglied können Kommunen, Vereinigungen und Einzelpersonen werden, die die Grundidee des Netzwerks teilen und es durch eigene Beiträge (Engagement, Wissen, organisato­rische Unterstützung, Geld) unterstützen wollen. Die Mitglieder haben Zugang zu den im Netzwerk gesammelten Fachinformationen und zu den Vernetzungsangeboten. Diese werden über eine Internet-Präsenz sowie in Veranstaltungen bereitgestellt. Ein Mitgliedsbeitrag wird in der Anfangs­phase nicht erhoben.

[Stand 18. November 2012]